Kindertagesstätten Waldeifel

in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Bitburger Land

Kita Neidenbach – Schwerpunkte

TigerKids

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Seit Oktober 2007 ist unsere Einrichtung ein TigerKids-Kindergarten. Dieses Programm wird von der AOK unterstützt und steht unter Schirmherrschaft der Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.

Das TigerKids-Projekt umfasst sowohl die gesunde Ernährung, als auch die Bewegung.

Im Kindergarten vermitteln wir den Kindern erste Ansätze zu einer bewussten und gesunden Ernährung. Sie werden spielerisch an dieses Thema herangeführt.

In jeder Gruppe steht täglich ein frischer Obst- und Gemüseteller bereit, an dem die Kinder sich bedienen können. Außerdem werden den Kindern verschiedene, kalorienarme Getränke, wie Tee oder Sprudel angeboten.

Nur in Zusammenarbeit mit den Eltern kann das Projekt den gewünschten Erfolg erbringen.

Auch zum Thema Bewegung beinhaltet das Projekt einige Bewegungsspiele, die täglich mit wenig Aufwand durchführbar sind.

Der Bewegungsraum und das Außengelände werden täglich von den Kindern zum Abbau ihres Bewegungsdranges genutzt.

Zusätzlich hat auch jede Gruppe die Möglichkeit einmal wöchentlich, die Turnhalle der Grundschule Neidenbach zu nutzen.

 

Beobachtung und Dokumentation

Grundlage für unser pädagogisches Handeln sind die Beobachtung und die anschließende Dokumentation. Durch die freie und gezielte Beobachtung können wir die Stärken erkennen und somit mit gezielten Beschäftigungen auf diese einwirken. Die Beobachtungen und Dokumentationen sind für uns Grundlagen für das Entwicklungsgespräch und machen unsere Arbeit transparent.

Hierbei werden die verschiedenen Beobachtungen in einzelne Lernbereiche eingeteilt, woraus später eine persönliche Lerngeschichte des Kindes entsteht, welche in einem eigenen Ordner abgeheftet wird.

Beobachtungen und Lerngeschichten werden nur in Absprache und Zusammenarbeit mit dem Kind dokumentiert.

 

Sprache

Die Sprache ist ein wichtiges Instrument, um mit anderen Menschen kommunizieren zu können. Mit der Sprache können wir unsere Wünsche und Gedanken ausdrücken. Durch Sprache bildet das Kind seine Identität aus und entwickelt seine Persönlichkeit.

Die Entwicklung der Sprache ist von Geburt an geprägt durch verschiedene ineinander greifende Faktoren, die erst im Zusammenspiel das Erlernen von Sprache ermöglichen. Dabei spielen die direkte Umgebung des Kindes, aber auch Kultur und Gesellschaft eine grundlegende Rolle. Bewegungs- und Sinneserfahrungen, das Erleben von Kommunikation und damit von Beziehungen, wie auch geistige und emotionale Verarbeitung, sind Grundlage des Spracherwerbs. Das Erlernen von Sprache steht somit nicht als isolierter Lerninhalt, sondern ist eng verbunden mit der sozialen Entwicklung und zieht sich wie ein roter Faden durch alle Lernbereiche.

Da ein direkter Zusammenhang zwischen dem einfühlsamen Verhalten der Erzieherin und der Interaktions- und Kommunikationsentwicklung der von ihr betreuten Kinder besteht, sollte sie möglichst oft Gelegenheit zum individuellen Austausch geben. Blickkontakte, aufmerksame Reaktionen, Gesten, Nachahmen, Ansprache und einfache Spielsequenzen signalisieren dem Kind, dass es von der Erzieherin verstanden wird.

Außerdem sollten die Erzieherinnen eine sprachfreundliche und sprachanregende Atmosphäre schaffen, d.h. Betrachten von Bilderbüchern, Finger- und Singspiele, Verse und Reime. Die Kinder brauchen Sprachanlässe wie z.B. Gespräche, die ihnen durch „offene“ Fragen Raum lassen, ihre eigenen Erfahrungen zu benennen.

 

Bewegung und Sinneswahrnehmung

Die jüngeren Kinder, die unsere Einrichtung besuchen,  sind in ihrer Bewegung bereits so weit fortgeschritten, dass ihrer Freude am Experimentieren und Interagieren mit der Umwelt nichts mehr im Wege steht- vorausgesetzt, eine vertraute Person ist in ihrer Nähe und jederzeit kontaktierbar. Sie erkunden ihre Umwelt und lernen, dass sie durch ihr eigenes Handeln Einfluss auf die Veränderbarkeit ihrer Umgebung haben. Durch verschiedene Bewegungsabläufe verbessert sich nicht nur die motorische Mobilität, sondern auch das Denken, Fühlen und die Sprache.

Besonders für jüngere Kinder ist es wichtig, dass die Räume des Kindergartens ansprechend und auf ihre Bedürfnisse bezogen eingerichtet sind. Sie benötigen Freiraum, sich selbst und ihre Umwelt kennen zu lernen. Sie brauchen Räume, die Gestaltungsmöglichkeiten zulassen, in denen sie ihren Bewegungsdrang ausleben und ihre Sinne erfahren können.

In unserer Einrichtung sind den Kindern zahlreiche Möglichkeiten gegeben, ihrem Bewegungsdrang nachzugehen. Die Gruppenräume sind so gestaltet, dass sie den Kindern genügend Platz bieten, sich zu bewegen, springen, laufen, hüpfen, tanzen usw.

Im Bewegungsraum lernen sie unterschiedliche Höhen und verschiedene Auf- und Abstiege, wie Stufen, Treppen und Podeste kennen. Fahrzeuge regen die Kinder an, die Einrichtung durch verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten zu erkunden.

Große Polster, stabile Kartons oder variable Elemente werden von den Kindern gerne zum Hinauf- und Heruntersteigen, zum Aus- und Einsteigen, zum Verstecken oder einfach nur zum Klettern genutzt. Schiefe Ebenen und gestufte Podeste bieten eine ideale Möglichkeit zwischen schnellen und langsamen Bewegungen zu wechseln und diese immer wieder anzupassen.

Der Bewegungsraum und das Außengelände können während der Freispielphase von allen Kindern genutzt werden.

Das Außengelände ist ein sehr wichtiger Erfahrungs- und Entwicklungsraum für die Kinder. Durch seine Größe und Gestaltung bietet es einen idealen Platz.